12 wilde Lama-Kerle stellen sich vor

Im September 2020 sind zunächst sieben Lamas bei den eifelnomaden in der Schönecker Schweiz eingezogen. Das war natürlich ziemlich aufregend. Denn vor dem Einzug mussten erstmal Ställe renoviert werden und eine Weide inklusive Sandplätze zum Wälzen für die Lamas hergerichtet werden. Da sechs der sieben Tiere in den Bergen des südlichen Elsass – also wirklich mitten in der Pampa – groß geworden sind, ist es wichtig, die Lamas langsam an ihr neues Zuhause zu gewöhnen.

Deswegen werden unsere Lamas in abwechslungsreichen Trainings langsam an ihre neue Umgebung herangeführt. Die machen das übrigens großartig und bleiben dabei rundum gelassen. Dies entspricht sowieso dem eher ruhigen Wesen der Lamas, die von Natur aus neugierig und entspannt sind.

Im Dezember 2020 ist Egon zu uns gestoßen. Er kam aus einer Herde, in der die Tiere nicht optimal gehalten wurden. Wir haben ihn inzwischen so weit „aufgepäppelt“, dass er nun mit den anderen Wallachen zusammen leben und grasen kann.

Mitten im Sommer 2021 ist Turron zu uns gekommen. Auch er stammt aus der Zucht der Blue Lamas im Elsass. Geboren im gleichen Jahr wie Luca sind er und unsere anderen Lamas aus dieser Zucht gemeinsam aufgewachsen. Als er unten in den Stall kam, haben ihn die anderen Kerls ganz unaufgeregt begrüßt und gleich mit ans Heunetz gelassen. Es war ein bisschen so, als ob sie sagen würden: „Ach, da bist du ja endlich wieder. Wo warst du denn die ganze Zeit?“

Unsere jüngsten Neuzuwächse auf der Lamaweide sind der rot-weiße und bereits 10jährige Amur, der silbergraue Cato und der fast nachtschwarze Yamaro. Die drei haben wir im Oktober 2021 ebenfalls aus dem Elsass zu uns geholt. Alle drei sind noch Hengst, also nicht kastriert. Das macht im Handling und in der Herde kaum einen Unterschied. Nur unser Tierschutzlama Egon hat ein paar Probleme mit den drei Neuen, sodass wir ihn zu Beginn nicht ohne Aufsicht gemeinsam mit den anderen weiden lassen.

Auch die drei Neuen haben sich problemlos in die Herde integriert und waren bereits mit uns auf Wanderungen unterwegs.

Jedes Lama der eifelnomaden hat einen ganz besonderen Charakter.

Tagsüber grasen die Lamas auf der Weide und galoppieren herum, was übrigens sehr witzig aussieht. Manchmal streiten sie sich auch. Denn sie untereinander klarmachen müssen, wer was zu sagen hat. Abends holen wir die Tiere rein auf den Paddock. Dort haben sie zwei Offenställe, Heu zur freien Verfügung, und außerdem Wasser und große Sandplätze zum Wälzen. Diese Plätze nutzen sie ganz ausgiebig und wirbeln dabei ziemlich viel Staub auf.

Jedes Lama hat übrigens einen eigene Charakter mit Ecken und Kanten gepaart mit einem freundlichen und den Menschen zugewandten Wesen. Alle zusammen sind eine großartige Truppe, sehr neugierig und lustig. Deswegen macht es auch so viel Spaß Zeit mit den Lamas zu verbringen.

Hier kannst Du die Zwölf vorab schon etwas kennen lernen. Zum Beispiel den Charakterkopf Luiz, der Chef der Lama-Truppe. Oder Luca, der Dich um den Finger wickelt, weil er mit seinen schwarzen Augen so treuherzig gucken kann. Oder Bingo, den Clown der Lama-Herde, der mit riesigen Sprüngen durch Stall und Weide tobt. Aber am besten kommst Du einfach mal vorbei, um die Lamas der eifelnomaden kennenzulernen und mit ihnen einen erholsamen Ausflug oder eine spannende Lama-Wanderung in die Schönecker Schweiz zu unternehmen.

Yuri

Egon

Turron

Amur

Cato

Yamaro