Fragen zum Lama? Hier gibts die Antwort:

Das ist eine Frage, die sich fast jede/r stellt, wenn er oder sie das Wort Lama hört. Lamas spucken – aber nicht ohne Anlass. Übrigens können Alpakas genauso gut spucken wie Lamas …

Das Spucken der Lamas und der Alpakas ist eine Ausdrucksform um ihre Dominanz zu zeigen, das Rangverhältnis untereinander zu klären oder Angst und Unbehagen auszudrücken. Sie spucken nie, ohne das vorher anzukündigen. Ein Lama oder Alpaka, das sich unbehaglich fühlt, wird zunächst den Kopf nach oben ziehen und dabei die Ohren anlegen. Es wird sich groß machen und den Schwanz anheben. Als Vorwarnung wird es dann erstmal schnauben und dabei etwas Spucke (ohne Mageninhalt) versprühen. Erst, wenn das alles nicht fruchtet, wird es den grünlichen Magensaft hochwürgen und den verspucken. Das ist unangenehm und riecht blöd, ist aber nicht gefährlich. Viel schlimmer wäre es doch, wenn ein Lama oder Alpaka gleich mit Tritten oder Bissen loslegen würde, oder? Dabei zielen solche Attacken bei artgerecht gehaltenen Tieren nie auf den Menschen!

Nur vereinzelt gibt es Lamas und Alpakas, die Menschen gezielt anspucken. Der Grund ist in solchen Fällen entweder, dass das Tier fehlgeprägt (also in seiner Kindheit falsch erzogen) wurde, oder dass es mehrfach schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht hat. Dies trifft besonders häufig auf Tiere zu, die in Tierparks und Zoos leben.

Unsere Lamas und Alpakas haben noch nie (Stand 2026) einen unserer Gäste angespuckt.

Zu diesem Thema sind schon ganz Bücher geschrieben worden. Deswegen hier eine Kurzfassung. Ausführliche Infos zur artgerechten Haltung bekommt ihr jedenfalls während einer Wanderung mit uns!

Artgerechte Haltung umfasst unter anderem ausreichend große Weideflächen und eine Fütterung ausschließlich mit Gras und Heu, sowie die Zugabe von Mineralien und Spurenelementen nach Bedarf. Wichtig ist, dass die Tiere ausreichend große Stallflächen und Futterstellen haben und dass männliche und weibliche Tiere stets getrennt gehalten werden. Eine Ausnahme sind Stuten mit ihren Fohlen bis diese etwa ein Jahr alt sind und in manchen Fällen Wallache, die man mit Stuten gemeinsam halten kann, wenn sie kein Hengstverhalten zeigen. Zu einer artgerechten Haltung gehören weiterhin eine regelmäßige Schur und das Schneiden der Zehennägel. Die Tiere müssen regelmäßig auf ihren Gesundheitszustand überprüft werden, regelmäßig geimpft und bei Bedarf (abhängig vom Ergebnis ebenso regelmäßiger Kotuntersuchungen) entwurmt werden.

Bei allen gewerblichen Halter:innen prüft das Veterinäramt, ob der/die Besitzer:in über ausreichende Sachkund bei der Haltung der Tiere verfügt und ob die Haltungsbedingungen stimmen.

Wichtig ist uns insbesondere auch der respektvolle Umgang mit unseren Tieren. Wir setzen beim Training zum Beispiel keine Leckerlis ein, sondern loben viel und setzen auf die Vorbildfunktion unserer „alten Hasen“. Da Lamas und Alpakas so genannte Distanztiere sind, die auch untereinander keinen Körperkontakt pflegen, fassen wir unsere Tiere nur dann an, wenn es erforderlich ist bzw. wenn wir ihr Einverständnis haben. Das gilt gleichermaßen für unsere Gäste.

Lamas und Alpakas haben als seit Jahrtausenden von Menschen gezüchteten Haustierrassen keinen natürlichen Fellwechsel mehr. Deswegen werden die Tiere regelmäßig geschoren.

Während Alpakas jedes Jahr geschoren werden sollten, hängt die Häufigkeit der Schur beim Lama vom Typ ab. Classic Lamas werden meist nur alle zwei bis drei Jahre geschoren, denn die Faser wächst relativ langsam. Wooly Lamas werden entweder jedes Jahr oder jedes zweite Jahr geschoren. Die beste Zeit hierfür ist der Frühsommer.

Lamas und Alpakas kommen genau wie die Wildformen Guanako und Vikunja aus den südamerikanischen Anden. Sie werden deswegen auch Neuweltkameliden genannt, weil man den amerikanischen Kontinent als die „Neue Welt“ bezeichnete. Alle Neuweltkameliden sind optimal an ein Leben im Hochgebirge angepasst.

Die Altweltkameliden stammen dagegen aus dem asiatischen Raum. Ihre Wildform, die zweihöckrigen baktrischen Wildkamele (Camelus ferus), leben heute in wenigen Exemplaren in den innerasiatischen Wüsten der Mongolei und Chinas. Die Wildkamele sind fast ausgerottet. Die domestizierten einhöckrigen Kamele (Dromedare) sind heute auch in Afrika und (eingeführt durch die Briten) in Australien zu Hause.

Alt- und Neuweltkamele haben gemeinsame Vorfahren, die im Erdzeitalter des Eozän vor etwa 40 bis 50 Mio. Jahren in Nordamerika lebten. Über die zeitweise trockene Beringstraße sind die (damals recht kleinen) Vorfahren der Kamele einerseits nach Asien und über die mittelamerikanische Landbrücke andererseits nach Südamerika gewandert. Die letzten nordamerikanischen Vorfahren der Kameliden, der Camelops mit einer Schulterhöhe von etwa 2,3 Metern, starb etwa zu der Zeit aus, als Nordamerika vom Menschen besiedelt wurde. Das ist erst etwa 12000 Jahre her.

Sie alle gehören zur Familie der Kameliden, welche in Neuweltkameliden und Altweltkameliden unterteilt sind. Zur Familie der Neuweltkameliden zählen das Lama, das Alpaka, das Guanako und das Vikunja (die beiden letzteren sind Wildformen), zu den Altweltkameliden das Kamel und das Dromedar.

Vikunja

Vikunjas leben heute noch wild in den Weiten der Anden in Höhen zwischen 3500 und 5500 Metern und sind deutlich seltener als Alpakas. Seine Kopfrumpflänge beträgt 150 Zentimeter, die Schulterhöhe 100 Zentimeter, das Gewicht 50 Kilogramm. Es ist oberseits hellbraun und unterseits weißlich. Eine anatomische Besonderheit sind die unteren Schneidezähne, die wie bei Nagetieren ständig nachwachsen. Das Fell ist wesentlich feiner als das verwandter Arten und so dicht, dass es wie eine Isolierschicht gegen die Kälte wirkt. Wie das Guanako lebt das Vikunja in territorialen Familienverbänden, die von je einem Männchen geführt werden. Daneben gibt es Junggesellentrupps (Männchen, die wegen ihres jungen Alters noch kein Territorium verteidigen können) und solitäre alte Männchen (die durch jüngere Männchen von ihren Verbänden vertrieben wurden).

Guanako

Das Guanako ist ebenfalls eine wildlebende Art und wird nach neuesten Erkenntnissen als der Vorfahr und die Wildart des Lamas angesehen. Es lebt vor allem im westlichen und südlichen Südamerika. Guanakos erreichen eine Kopfrumpflänge von 120 bis 220 Zentimetern, eine Schulterhöhe von 120 Zentimetern und ein Gewicht von 100 bis 120 Kilogramm. Das Fell ist wollig und dicht; seine Farbe ist oberseits hellbraun und unterseits weiß, das Gesicht ist oft schwarz gefärbt. Wie alle Kamele sind sie durch relativ langgestreckte, schlanke Beine, einen langen, dünnen Hals und einen kleinen Kopf charakterisiert.

Lama

Das Lama stammt vom Guanako ab. Lamas erreichen eine Schulterhöhe von 110 bis 130 cm, manchmal sogar auch bis 140 cm und ein Gewicht von 120 bis 150 kg. Im Gegensatz zu den Altweltkamelen haben Lamas keinen Höcker und auch keine Schwielen am Brustbein. Wie bei den meisten Haustieren ist auch beim Lama die Farbe sehr variabel. Es gibt einfarbig weiße, braune und schwarze Lamas sowie solche, die in diesen Farben gefleckt oder sonstwie gemustert sind. Auch gepunktete Lamas kommen vor. Wie Altweltkamele haben Lamas an den Füßen Sohlenpolster, und ihre Oberlippe ist gespalten und sehr beweglich.

Vom Typ her unterscheidet man das „Classic“ Lama vom „Wooly“. Das Classic Lama hat einen im Vergleich langgestreckten Körper. Auf einem zierlichen Hals sitzt ein langschädeliger Kopf. Es ist oft etwas kleiner als ein Wooly Lama und nur vom Hals bis zum Rumpf mit einem dichten langen und glatten Behang behaart. Kopf und Beine sind mit kurzem Fell bedeckt. Das Wooly Lama dagegen ist kompakter gebaut und vergleichsweise groß. Der Schädel ist gedrungener und kantiger, die Beine sind kräftiger als beim Classic. Das Wooly Lama ist am gesamten Körper dichter und oft lockiger behaart.

Huacaya und Suri Alpakas

Es gibt zwei Alpakatypen, das Huacaya und das Suri. Sie unterscheiden sich in der Struktur ihrer Faser: Das Huacaya-Alpaka hat eine feine, gleichmäßig gekräuselte Faser und einige Grannenhaare (Deckhaare), die möglichst fein sein sollten. Das Suri-Alpaka hingegen hat keine Kräuselung in der Faser, das Haar bildet gelockte, gerade Strähnen, die am Tier herabhängen. Dadurch wirken Suris oft schmaler als Huacayas.

Lamas und Alpakas gehören beide zur Familie der Kameliden, welche sich in Neuweltkameliden und Altweltkameliden unterteilt. Zur Familie der Neuweltkameliden zählen das Lama, das Alpaka, das Guanako und das Vikunja (die beiden letzteren sind Wildformen), zu den Altweltkameliden das Kamel und das Dromedar.

Der Unterschied zwischen Alpakas und Lamas ist einmal ihre Größe. Alpakas sind in der Regel kleiner und zierlicher als Lamas. Außerdem besitzen Alpakas spitz zulaufende, gerade Ohren, während die Ohren der Lamas bananenförmig nach innen gebogen sind. Die Kopfform der Alpakas ist eher „geknauscht“. Lamaköpfe sind im Vergleich länglicher. Nicht zuletzt unterscheiden sich Rückenform und Schwanzansatz: Während die Kruppe eines Alpakas rundlich ist und der Schwanz relativ tief ansetzt, haben Lamas einen geraden Rücken mit steil abfallender Kruppe und einen hoch angesetzten Schwanz.
Dagegen kann die Bewollung täuschen, denn die stark bewollten Lamas („Woolys“) haben eine fast ebenso dichtes Fell wie Alpakas.

Lamas und Alpakas sind reine Pflanzenfresser und sollten ausschließlich mageres, strukturreiches Gras und Heu fressen. Solches Futter enthält einen hohen Anteil an Rohfasern und wenig Eiweiß. Während die Böden der Anden Südamerikas – also die Region, aus der die Lamas und Alpakas stammen – einen hohen Anteil an lebensnotwendigen Mineralstoffen und Spurenelementen wie Zink, Selen oder Mangan vorweisen, ist das bei unseren europäischen Böden anders. Deswegen ist es wichtig, Mangelerscheinungen vorzubeugen und nach Bedarf Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente zuzufüttern.

Im Futter von Lamas und Alpakas haben weder Obst noch Getreideprodukte (Brot, Müslis) etwas zu suchen, weil diese viel zu kohlenhydrat- und proteinreich sind und auf Dauer das Verdauungsystem der Tiere schädigen.
Nur in den Phasen des Wachstums, während der Trächtigkeit und der Laktation oder bei Deckhengsten kann ein erhöhter Bedarf an proteinreicher Ernährung bestehen. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, spezielle Müslis beizufüttern.

Selbstverständlich gehört auch sauberes Trinkwasser zum Futter der Tiere.

Viele Pflanzen sind giftig für Lamas und Alpakas. Bei uns in der Region weit verbreitet sind etwa Efeu, Eibe, Eisenhut, Nachschatten, Herbstzeitlose, Pfaffenhütchen, Bärlauch, Aronstab und Märzenbecher. Ein weit verbreiteter Irrglaube ist es, dass die Tiere instinktiv wissen, was giftig für sie ist. Das ist falsch. Jungtiere lernen von ihren Elterntieren. Das bietet aber nicht ausreichend Sicherheit. Wenn beispielsweise Hunde wüssten, dass Rattengift auch für sie giftig ist, würden sie es nie fressen und daran versterben, oder?
Deswegen ist es uns sehr wichtig, dass unsere Tiere während der Wanderungen nichts fressen. In jeder Einführung erklären wir, wie unsere Lamaführer:innen die Tiere vom Fressen abhalten können.

Die meisten Menschen mit einer Tierhaarallergie vertragen den Kontakt mit Lamas und Alpakas gut – ganz garantieren können wir das aber nicht, da jede Allergie individuell ist.

Ein Grund dafür: Anders als bei Katzen oder Hunden, deren Allergene vor allem über Speichel und Talgdrüsen auf das Fell gelangen, enthält die Faser von Lamas und Alpakas kaum Lanolin (Wollfett) – häufig der Hauptauslöser klassischer Wollallergien. Viele Menschen mit einer Schafwoll- oder Tierhaarallergie berichten deshalb, dass sie Lamas und Alpakas besser vertragen als andere Tiere. Hinzu kommt: Unsere Wanderungen finden komplett draußen statt, es gibt keine geschlossenen Räume mit konzentrierter Tierhaarbelastung wie etwa in einem Stall oder Wohnzimmer.

Trotzdem gilt: Eine Allergie ist immer individuell, und wir können dir keine medizinische Einschätzung geben. Bist du dir unsicher oder hast du eine ausgeprägte Allergie, sprich am besten vorher mit deiner Ärztin oder deinem Allergologen – und bring dein Notfallmedikament sicherheitshalber mit, falls du sowieso eines verschrieben bekommst. Bei leichteren Allergien reicht es oft, sich nach dem Kontakt mit den Tieren die Hände zu waschen und sich nicht direkt ins Gesicht zu fassen.

Wenn du unsicher bist, ruf uns gerne vorher an – dann besprechen wir gemeinsam, ob und wie eine Teilnahme für dich gut möglich ist.

Am 10.01.2025 trat in Brandenburg ein Fall von Maul- und Klauenseuche (MKS) auf. Betroffen war eine Wasserbüffel-Herde im Landkreis Märkisch-Oderland. Die Tiere mussten getötet werden, und es wurde eine Sperrzone rund um den betroffenen Betrieb eingerichtet. Für den Menschen stellte die MKS zu keinem Zeitpunkt eine gesundheitliche Gefahr dar. Bei Tieren sind neben den klassischen Klauentieren (Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Rot-, Reh- und Damwild) auch Kameliden betroffen, also unter anderem Lamas und Alpakas. Da der Kontakt zu den Tieren in dieser Zeit möglichst reduziert werden sollte, hatten auch wir vorübergehend alle unsere Wanderungen abgesagt.

Der Ausbruch blieb auf diesen einen Betrieb beschränkt. Es wurden keine weiteren Infektionen festgestellt, und die Behörden konnten die Restriktionen schrittweise lockern. Seit April 2025 gilt Deutschland wieder offiziell als frei von der Maul- und Klauenseuche, sämtliche Sperrzonen und Handelsbeschränkungen wurden aufgehoben. Auch bei unseren Tieren gab es zu keinem Zeitpunkt einen Verdachtsfall.

Was ist die Maul- und Klauenseuche genau?

Die Maul- und Klauenseuche ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Klauentieren wie Rindern, Schafen, Ziegen und Schweinen. Auch viele Zoo- und Wildtiere können daran erkranken. In der EU trat die MKS zuletzt 2011 in Bulgarien auf, in Deutschland vor dem Ausbruch 2025 zuletzt 1988. In der Türkei, im Nahen Osten, in Afrika, in vielen Ländern Asiens und in Teilen Südamerikas kommt sie nach wie vor endemisch vor – illegal eingeführte tierische Produkte aus diesen Regionen bleiben deshalb eine ständige Bedrohung für die europäische Landwirtschaft. Erkrankte Tiere leiden erheblich: Sie können kaum noch laufen oder fressen.

Wie erkennt man die Maul- und Klauenseuche?

Mögliche Anzeichen einer Infektion sind ein gestörtes Allgemeinbefinden mit Fieber, Appetitlosigkeit und Teilnahmslosigkeit, Blasenbildung an Lippen, Zahnfleisch und Zunge, an den Klauen (besonders im Zwischenklauenbereich) sowie an Euter und Zitzen, dazu vermehrter Speichelfluss und Schmerzen beim Aufstehen oder Lahmen, vor allem bei Schafen. Die Blasen enthalten den Erreger in großer Menge, reißen nach kurzer Zeit auf und tragen so zur schnellen Weiterverbreitung bei. Die Erkrankungsrate liegt in den meisten Fällen bei 100 Prozent, die Sterblichkeitsrate bei 2 bis 5 Prozent.

Wie wird die Maul- und Klauenseuche übertragen?

Direkt geschieht die Übertragung von Tier zu Tier über Sekrete und Ausscheidungen, indirekt über Menschen, Fahrzeuge, Milch, Knochen, Häute, Borsten sowie Fleisch und Fleischerzeugnisse. Auch Menschen können den Erreger über nicht gereinigte oder desinfizierte Kleidung, Schuhe oder Hände weitertragen. Das Virus ist sehr widerstandsfähig: Im Erdboden, in Abwässern oder Jauche sowie gefroren oder eingetrocknet – etwa in Haaren, Kleidung, Schuhen oder Heu – kann es Monate bis Jahre überleben.

Was ist bei einem Verdacht auf MKS zu tun?

Die Maul- und Klauenseuche ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Schon der bloße Verdacht muss sofort dem zuständigen Landkreis beziehungsweise Veterinäramt gemeldet werden. Amtstierärzt:innen untersuchen dann den gesamten Bestand und entnehmen Proben. Bestätigt sich der Verdacht, werden die Tiere des betroffenen Betriebs getötet und unschädlich beseitigt, und es entstehen eine Schutzzone von 3 km sowie eine Überwachungszone von 10 km um den Betrieb.

Wichtige Biosicherheitsmaßnahmen bleiben deshalb auch nach Ende des akuten Ausbruchs sinnvoll: Verzichte auf Mitbringsel wie Wurst, Fleisch oder Trophäen von Klauentieren aus dem Ausland, verfüttere niemals Küchenabfälle an Klauentiere, und schütze eigene Tierbestände, indem betriebsfremde Personen nur in betriebseigener Schutzkleidung Ställe betreten. Ein geäußerter Verdacht, der sich als unbegründet herausstellt, hat keine negativen Folgen – ein nicht gemeldeter Verdacht dagegen kann verheerend sein.

(Quellen: Friedrich-Löffler-Institut, Niedersächsisches Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit, Land Brandenburg. Stand: August 2026)

Allgemeine Fragen

Es kann schon einmal vorkommen, dass unsere Termine ausgebucht sind. Am einfachsten schaust du direkt in unserem Tourenkalender nach, um eine Alternative zu finden.

Wenn du mit deiner Familie oder mit Freund:innen kommen möchtest und du keinen freien Termin mehr findest, dann könntet ihr eine „individuelle Tour“ anfragen. Dazu rufst du uns am besten einfach kurz an. Wir schauen dann gemeinsam, welche Wanderung am besten zu euch passt und wann diese stattfinden kann. Einen Überblick über unsere individuellen Touren findest du hier: Individuelle Lamawanderungen. Individuelle Touren sind beispielsweise auch in der Woche möglich.

Es kann auch vorkommen, dass bereits ausgebuchte Touren wieder frei werden. Am einfachsten folgst du uns auf facebook, denn dort posten wir, wenn wir kurzfristig doch noch einen freien Platz haben.

Die Dauer und Gruppengröße ist je nach Tour unterschiedlich. Genauere Informationen findest Du im jeweiligen Angebot.

Ja, maximal zwei Personen können sich ein Lama teilen.
Als Begleitperson zahlst du einen geringeren Preis im Vergleich zur/zum Lamaführer:in.

Bei manchen unserer Angebote gehen wir nicht wandern oder spazieren, sondern halten uns ausschließlich bei den Tieren auf der Weide auf. Wenn du an einem solchen Angebot Interesse hast, melde dich gerne bei uns. Dann vereinbaren wir die Dauer, ein Programm, den Preis und den genauen Termin.

Planst du einen Betriebsausflug, der dieses Mal ganz außergewöhnlich und erlebnisreich sein soll? Dann ist ein Betriebsausflug mit Lama-Wanderung genau das Richtige für euch. Denn eine Wanderung mit Lamas beschert dir und deinem Team schöne und unterhaltsame Stunden, die euch lange in guter Erinnerung bleiben werden.

Alle Infos zu unseren Betriebsausflügen findest du hier: Betriebsausflug mit den eifelnomaden

Menschen mit Mobilitätseinschränkungen, mit starken Sehbehinderungen oder gehörlose Menschen sind uns ebenso wie Menschen mit geistigen Behinderungen herzlich willkommen. Bitte sprecht uns an, wenn ihr an einer Lama Wanderung oder einer Alpaka Wanderung teilnehmen möchtet. Damit wir uns gut auf euch einstellen können, sind unsere individuellen Angebote oft optimal. So haben wir bereits etliche Wanderungen und Spaziergänge mit Gruppen der Lebenshilfe, mit autistischen Menschen oder Menschen mit Down-Syndrom unternommen. Am besten ruft ihr uns einfach an, damit wir die passende Wanderung für euch finden.

Bei unserer „Lama- und Alpakawanderung (individuell)“ und an der winterlichen „Glühweinwanderung mit Lamas und Alpakas (Gruppentour)“ können Kinder im Kinderwagen mitgenommen werden. Die Erwachsenen, die einen Kinderwagen schieben, können dabei nicht gleichzeitig ein Tier führen. Bitte gebt bei der Anmeldung auf jeden Fall an, ob ihr einen Kinderwagen mitbringt.
Wenn ihr euer Kind in einer Kraxe oder einem Tragetuch mitnehmen möchtet, kommt beispielsweise auch unsere Familienwanderung „Lama-Abenteuer für Familien (individuell)“ oder als die „Alpaka Wanderung für Familien (Gruppentour)“ in Frage.

Natürlich könnt ihr euren Geburtstag mit den Lamas der eifelnomaden feiern!
Je nach Alter und Interessen der Kinder und Jugendlichen passen wir die Wanderstrecke und auch das Programm an. So können wir zum Beispiel einen Hindernisparcours aufbauen, oder eine längere Tour in das Naturschutzgebiet (dann mit entsprechenden Höhenunterschieden und gegen einen entsprechenden Aufpreis) einplanen.

Infos zu unserem Lama-Abenteuer zum Kindergeburtstag findet ihr hier: Kindergeburtstag mit Lamas

Bei uns auf oder an der Weide kann man nicht zelten. Wenn ihr zelten möchtet, könnt Ihr beim Waldcamping in Prüm anfragen, beim Campingplatz Heilhauser Mühle oder bei der Zeltwiese Mauel. Richtung Gerolstein liegt der Campingplatz Eifelblick.

Fragen zu Gutscheinen und Patenschaften

Wir bieten zwei Arten von Gutscheinen an. Beim Wertgutschein sieht die beschenkte Person den Betrag des Gutscheins direkt auf dem Gutschein. Beim Produktgutschein ist das anders: Hier steht nirgends ein Preis, sondern nur das geschenkte Erlebnis – zum Beispiel eine bestimmte Lama- und Alpakawanderung.

Du erkennst die Art am Gutscheincode: Beginnt der Code mit RG, handelt es sich um einen Produktgutschein. Dieser lässt sich ausschließlich für die Wanderung einlösen, die auf dem Gutschein beschrieben ist. Beginnt der Code mit EI, handelt es sich um einen Wertgutschein. Achtung: Auch manche Wertgutscheine sind auf bestimmte Angebote beschränkt – das steht dann direkt auf dem Gutschein selbst.

Das hängt davon ab, welchen Gutschein du hast:

  • Einen Wertgutschein (Code beginnt mit EI) löst du in unserem Shop unter „Rabattcodes“ ein.
  • Einen Produktgutschein (Code beginnt mit RG) löst du über eifeltrekking.regiondo.de/gutschein ein. So bleibt der Preis für dich als beschenkte Person unsichtbar.

Den genauen Ablauf findest du außerdem noch einmal Schritt für Schritt auf deinem Gutschein erklärt.

Nein, pro Buchung kannst du jeweils nur einen Gutschein einlösen. Hast du zum Beispiel zwei Produktgutscheine, legst du dafür zwei separate Buchungen an.

In unseren Gutscheincodes verwenden wir ausschließlich die Ziffer 0 (Null), keinen Buchstaben O. Solltest du dir beim Eintippen unsicher sein, kannst du den Code auch einfach aus deinem Gutschein kopieren und einfügen.

Ja. Unsere Gutscheine sind nicht an eine bestimmte Person gebunden. Wer den Gutscheincode kennt, kann den Gutschein einlösen. Du kannst ihn also ohne Weiteres an jemand anderen weitergeben.

Dein Gutschein ist maximal bis zum Ende des dritten vollen Kalenderjahres gültig, das auf das Ausgabedatum folgt. Maßgeblich ist aber jedenfalls das Datum, das auf dem Gutschein selbst steht. Löst du einen Produktgutschein nach dem darauf verzeichneten Gültigkeitsdatum, aber noch innerhalb dieser Drei-Jahres-Frist ein, stellen wir eine etwaige Differenz zwischen dem ursprünglichen Gutscheinwert und dem zum Zeitpunkt der Einlösung gültigen Preis zusätzlich in Rechnung. Nach Ablauf der Drei-Jahres-Frist besteht kein Anspruch mehr auf die Leistung.

Der übersteigende Betrag bleibt als Restguthaben erhalten und lässt sich bei einer späteren Bestellung einlösen. Das gilt nur für Wertgutscheine. Ein Produktgutschein ist an eine konkrete Leistung gebunden, hier gibt es kein Restguthaben.

Nein, ein Gutschein lässt sich nicht mit weiteren Gutschein- oder Rabattaktionen kombinieren.

Ja. Melde dich bei uns und nenne uns das Kaufdatum sowie die Personendaten, die bei der Bestellung angegeben wurden (Name und E-Mail-Adresse). Damit können wir deinen Gutschein auch ohne Code für dich einlösen.

Nein, das musst du nicht. Deine Lama Patenschaft ist  ein Jahr gültig. Es erfolgt demnach keine automatische Verlängerung wie bei einem Abo. Falls du möchtest, melden wir uns aber gerne kurz vor Ablauf der Lama Patenschaft und geben dir die Möglichkeit, deine Patenschaft zu verlängern.

Lama Dünger ist zu 100% natürlich ohne weitere Inhaltsstoffe, außerdem ist unser Dünger ein regionales Produkt, das von unseren eigenen Tieren stammt und in Handarbeit gesammelt, getrocknet und abgefüllt wird.
Weil Lamas sehr gute Nahrungsverwerter sind haben ihre Ausscheidungen optimale Düngeeigenschaften und können ganzjährig verwendet werden. Der Dünger eignet sich zudem für Zimmerpflanzen, da er sehr geruchsarm ist.

Du hast noch weitere Fragen?

Allgemeine Informationen rund um die Lama Wanderungen und Trekkings, zu Voraussetzungen und mehr findest Du hier.

Melde Dich gerne jederzeit per e-Mail oder telefonisch bei uns. Wir sind immer gerne für Dich da!

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